Donnerstag, 3. Juli 2014

Ich fieberte auf den Urlaub hin

Ihr Lieben werdet von mir im Moment ja in einer Tour vernachlässigt. So kann das nicht weiter gehen; wird es aber wahrscheinlich trotzdem. Die Woche über hat mich die Grippe hinweggerafft und ab morgen befinde ich mich im Urlaubsmodus. Es geht ans Meer, endlich! Vermutlich sind wir die einzigen Freiwilligen, die noch nicht das Vergnügen hatten. Auf unserem Reiseplan steht auch Jerewan und zwar ziemlich groß. Dort werden wir ganze zwei Nächte verbringen, wie der Zufall es so will, treffen wir direkt auf eine alte Bekannte. Sie hat ihren Dienst gerade beendet und wir haben festgestellt, dass wir uns unerwarteter Weise doch noch einmal sehen werden. Ähnlich verhält es sich mit einer anderen Freiwilligen, auf die wir dann in Akhalzikhe treffen werden. Die Welt bzw. Georgien ist eben doch nur ein Dorf. Nachdem ich eine Woche lang das Bettchen gehütet habe, kann ich nun darauf hoffen, nicht während der Reise krank zu werden (das reicht erst einmal für eine gewisse Zeit). Unterdessen haben wir übrigens eine neue Sonntagsbeschäftigung gefunden; ein Spaziergang durch das Dorf. Nicht besonders spektakulär? Wenn man dabei dreimal eingeladen wird und auf die Einladungen dreister Weise auch noch eingeht, hat man den ganzen Tag gute Unterhaltung und noch besseres Essen. Nutznießertum? Keinesfalls, die alte Dame, die alleine in ihrem Haus wohnt, hat sich sehr über den Besuch gefreut. Außerdem plane ich ein kleines Straßenfestchen .. mal schauen, ob ich das realisiert bekomme. Eines noch: die russischen Tabletten meiner Nachbarin + eine Maria unter Fieberbeeinträchtigung = viel Spaß für die ganze Familie.

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