Ihr Lieben
werdet von mir im Moment ja in einer Tour vernachlässigt. So kann das nicht
weiter gehen; wird es aber wahrscheinlich trotzdem. Die Woche über hat mich die
Grippe hinweggerafft und ab morgen befinde ich mich im Urlaubsmodus. Es geht
ans Meer, endlich! Vermutlich sind wir die einzigen Freiwilligen, die noch
nicht das Vergnügen hatten. Auf unserem Reiseplan steht auch Jerewan und zwar
ziemlich groß. Dort werden wir ganze zwei Nächte verbringen, wie der Zufall es
so will, treffen wir direkt auf eine alte Bekannte. Sie hat ihren Dienst gerade
beendet und wir haben festgestellt, dass wir uns unerwarteter Weise doch noch
einmal sehen werden. Ähnlich verhält es sich mit einer anderen Freiwilligen,
auf die wir dann in Akhalzikhe treffen werden. Die Welt bzw. Georgien ist eben
doch nur ein Dorf. Nachdem ich eine Woche lang das Bettchen gehütet habe, kann
ich nun darauf hoffen, nicht während der Reise krank zu werden (das reicht erst
einmal für eine gewisse Zeit). Unterdessen haben wir übrigens eine neue Sonntagsbeschäftigung
gefunden; ein Spaziergang durch das Dorf. Nicht besonders spektakulär? Wenn man
dabei dreimal eingeladen wird und auf die Einladungen dreister Weise auch noch
eingeht, hat man den ganzen Tag gute Unterhaltung und noch besseres Essen.
Nutznießertum? Keinesfalls, die alte Dame, die alleine in ihrem Haus wohnt, hat
sich sehr über den Besuch gefreut. Außerdem plane ich ein kleines
Straßenfestchen .. mal schauen, ob ich das realisiert bekomme. Eines noch: die russischen Tabletten meiner Nachbarin + eine Maria unter Fieberbeeinträchtigung = viel Spaß für die ganze Familie.
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